Studium mit Hund: Lena und Levy

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Lena bestreitet den Studienalltag seit einigen Jahren gemeinsam mit ihrem puscheligen Begleiter Levy. In unserem neuen Beitrag erzählt sie, wie die beiden zu einem eingespielten Team wurden und welche Hürden es dabei zu meistern galt!

Ich bin 24 Jahre alt und mein Hund Levy 5.

  • Wir studieren zusammen Jura und haben gerade unser Erstes Staatsexamen gemacht.
  • Levy ist ein Mini Australian Sheperd und ziemlich wuselig, als Hütehund ist er natürlich immer mit dabei und muss aufpassen.
  • Levy ist ein „Mama-Kind“ und leider rede ich mit ihm wirklich wie mit einem Zweijährigen.

 

1. Wie gestaltest du deinen Studienalltag mit Hund?

  • Während der Vorlesungen war Levy in der Regel zuhause oder bei Oma zum Hundesitting.
  • An der Uni still im Vorlesungsraum zu sitzen ist für ihn nicht das Richtige, da zu wäre er viel zu neugierig.
  • Alleine bleiben ist daher schon früh kein Problem gewesen.
  • Online-Uni war mit Hund natürlich um einiges leichter als präsente Vorlesungen.
  • Während Prüfungsphasen ist er die perfekte Ablenkung und ein treuer Partner am Schreibtisch. Alleine am Schreibtisch zum Lernen war ich nie!

 

2. Kannst du ihn zur Uni oder zum Nebenjob mitnehmen? Wenn nicht: Wie regelst du in der Zeit die Betreuung?

  • Mit an der Uni war Levy nicht, leider ist er dafür zu wuselig (oder ich nicht konsequent genug, je nachdem, wie man es nimmt 😊).
  • Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob der Vorlesungsraum wirklich was für ihn wäre; er müsste ja jeden begrüßen.
  • Ins Büro kommt er auch nicht mit, da ich hier zu viel Kundenkontakt habe.
  • Daher bin ich normal immer recht früh unterwegs, weil ich entweder noch mit dem Hund raus bin oder ihn zu Oma bringen muss.

 

3. Wie viel Geld musst du in der Regel monatlich für den Hund einplanen (Futter, Tierarzt/ärztin, Betreuung, Spielzeug, Hundeschule…)?

Die genauen Kosten kann ich schwer einschätzen, spontan: irgendwo um die 50€ in einem normalen Monat.

 

4. Hattest du deinen Hund schon vor dem Studium oder hast du ihn erst währenddessen adoptiert? Was hat dich dazu bewegt, dich in dieser Lebensphase dafür zu entscheiden?

  • Levy ist im zweiten Semester als Welpe eingezogen und die erste Zeit war nicht leicht.
  • Studium, Arbeit, Haushalt, Hund und Sport sind nicht leicht zu koordinieren — aber es lohnt sich!
  • Für mich war immer klar, dass wieder ein Hund einzieht und dieses Mal mein eigener.
  • Eine flexiblere Zeiteinteilung als während des Studiums wird es nicht mehr geben!
  • In der neuen Lebensphase an der Uni war es eine gute Entscheidung, einen Wegbegleiter zu haben.

 

5. Welche Tipps hast du für andere Studierende, die überlegen, einen Hund zu adoptieren?

  • Vielleicht doch den Hund zur Uni mitnehmen, erleichtert auf jeden Fall das Zeitmanagement (kommt natürlich auf den Charakter des Hundes an).
  • Das Studium ist wirklich ein guter Zeitpunkt für einen Hund!