Sprachen lernen leicht gemacht – so geht ́s

Lina Nauerz · 
Man sieht vor einem weißen Hintergrund das Logo des ZRDyoung.

Ob im Alltag oder im Urlaub, eine andere Sprache zu sprechen ist überall von Vorteil. Nicht nur erweitert es deinen Horizont und sieht auf dem Lebenslauf gut aus – nein, eine Sprache kann dir auch dabei helfen, dein Selbstwertgefühl zu steigern. Beherrscht man eine andere Sprache, fällt es leichter, mit anderen ins Gespräch zu kommen, deren Perspektiven und Ansichten zu verstehen oder auch die Nachrichten aus dem jeweiligen Land zu verstehen und zu verfolgen.

Doch wenn man nicht gerade eine Fremdsprache studiert oder zweisprachig groß geworden ist, fällt es vielen schwer, nach der Schule ihre sprachlichen Kompetenzen zu erweitern. Wie schafft man es also, im Alltag neben Arbeits- und Unistress eine Sprache zu lernen oder auszubauen?


1. Apps
Zum einen bietet es sich an, mit Apps zu lernen. Ob im Bus oder in der Supermarktschlange, schnell lassen sich einige Minuten finden, in denen du Vokabeln lernen kannst. Apps wie Duolingo helfen wohl den wenigsten, eine komplett neue Sprache zu erlernen, aber zumindest deine ersten Schritte kannst du so in der neuen Sprache machen. Durch angepasste Sprachniveaus helfen Apps zudem aber auch Fortgeschrittenen, ihren Wortschatz zu erweitern.


2. Sprachkurse
Klassisches Lernen, wie du es aus der Schule kennst, findest du an einer Universität oder einer Volkshochschule. In kleineren Kursen lernst du nicht nur grammatikalische Regeln, sondern bekommst häufig Gelegenheit, vor anderen selbst zu reden, um so Hemmungen beim Sprechen schnell zu verlieren. Nähere Infos zu Sprachkursen an der UdS findest du hier. Diese sind für Studierende und Mitarbeitende der Universität zudem kostenlos. Nähere Informationen zu den Kursen an der Volkshochschule in Saarbrücken und ihrer Gebühren sind hier zu finden.

 

3. Tandemprogramm
Eine Möglichkeit besonders für Fortgeschrittene sind zudem sogenannte Tandemprogramme an deiner Universität. Dabei helfen sich zwei Personen mit unterschiedlichen Muttersprachen beim Erlernen der Sprache des jeweiligen Tandempartners, machen zusammen viele neue kulturelle Erfahrungen und schließen neue Kontakte. Gewollt ist, dass sich die Tandempartner etwa einmal in der Woche treffen und in beiden Sprachen sprechen. Was man dabei macht und wann genau ist nicht bestimmt. So kannst du beispielsweise mit deinem Tandempartner Filme schauen, ins Museum gehen oder einfach nur quatschen. An der UdS ist hierfür allerdings mindestens A2-Niveau gewünscht. Weitere Informationen hierzu findet du hier. Zudem gibt es auch Apps, bei denen du deinem Tandempartner online begegnen kannst.


4. Serien, Videos und Musik
Sprachen lassen sich auch leicht mit deinen Interessen vereinbaren. Besonders für Lernende, die bereits ein wenig geübt sind, kann es sich lohnen, die Lieblingsserie, andere Videos oder Musik auch mal in der Fremdsprache zu hören. Auch Anfänger können profitieren: Durch Untertitel in der eigenen Muttersprache bekommt man zumindest beim Hören ein Gefühl für die Sprache. Außerdem lässt sich die Sprache auch mit Büchern gut vertiefen.


5. Nachrichten
Nachrichten in der Fremdsprache deiner Wahl zu verfolgen hat mehrere Vorteile: Zum einen profitierst du davon, dass diese meistens in einer deutlichen Aussprache vorgetragen werden, zum anderen erfährst du gleichzeitig etwas über die Kultur und Politik des Landes.


6. Urlaub im fremden Land

Hilfreich ist zudem, ein Land zu besuchen, dessen Sprache du lernst. Zum einen steigert es deine Motivation, wenn du Straßenschilder lesen oder Einheimische nach dem Weg fragen kannst und so deine eigenen Fortschritte bemerkst. Zum anderen besteht auch hier eine gute Gelegenheit, mit Muttersprachlern ins Gespräch zu kommen und das Gelernte auf die Probe zu stellen.

 

Egal mit welcher Methode du letztendlich lernst, wichtig ist immer dranzubleiben und nicht direkt den Mut zu verlieren. Nur durch Sprechen erlernst du die Sprache richtig und niemand erwartet von dir von Anfang an eine perfekte Grammatik und Aussprache. Viel Erfolg!

Quelle: https://www.saarland.de/DE/portale/karriere/arbeitgeber/mdj/juristenausbildungstaatsexamen/lpa/lpa_node.html, unter Statistiken, Jahresberichte.